Dürfen wir vorstellen: Die Dodos

Stephan – der Beat Dodo

Beat Dodo StephanAls Urberliner begann ich meine Laufbahn im „Handel“ mit Emotionen in Form von Schallplatten im September 1989 mit einer Ausbildung bei City Music an der Berliner Gedächtniskirche. Ich war danach genau 20 Jahre in unterschiedlichsten Funktionen für den Einkauf und Vertrieb von Schallplatten verantwortlich. Nach einer kurzen Auszeit vom Handeln, in der ich als Musiker arbeitete, engagiere ich mich nun seit Juni 2012 für den Dodo Beach.
Seit 1985 spiele ich in verschiedenen Berliner Bands, wie The What…For!, Johnny No & The No-Men, The Thursday’s Rhythm And Beat Organization, Les Hommes Sauvages, Sultans Of Gedankenbrain, Spartan Allstars, Seastone,… Natürlich nicht, ohne dabei auch etliches auf Vinyl zu veröffentlichen.
Als DJ Daddy Rolling Stone lege ich „gelegentlich“ z.B. im Bassy Cowboy Club, der 8mm Bar oder dem Schokoladen meine Lieblingsplatten auf.
Meine musikalische Ausrichtung darf man gerne als Retro oder Vintage bezeichnen. Ende der 70er entdeckte ich über zeitgenössische Punk- und Ska-Bands den Beat der 60er, der mich dann zu Blues, R&B und Soul führte. Damit sind meine musikalischen Koordinaten eigentlich beschrieben. Hier interessieren mich natürlich auch alle Weiterentwicklungen und Interpretationen. In Analogie zu meinem Repertoire bevorzuge ich natürlich das 7″-Format!

  • Favourite Beat 7″: The Who – Can’t Explain
  • Favourite Soul 7″: Don Gardner – My Baby Likes To Boogaloo
  • Favourite Punk 7″: The Damned – Neat Neat Neat

Carsten – der digitale Dodo

Der digitale DodoIch bin Carsten und neu bei Dodo Beach. Grad eben war ich noch Kunde, jetzt bin ich mitten drin im Leben des coolsten Plattenladens in Berlin. Streng genommen bin ich hier der analoge Mensch fürs Digitale. Vielleicht kennt der ein oder andere von euch das Vinyl Fantasy Mag, das ich die letzten Jahre betrieben habe. In Zukunft werdet ihr als Dodo auf verschiedenen Kanälen wie Blog, Newsletter, Facebook, Twitter und Instagram von mir hören und lesen. Ihr könnt natürlich auch gerne meine privaten Accounts auf Twitter oder Instagram abonnieren. Dort dreht sich vieles um Vinyl und ihr bekommt einen Eindruck, was ich privat so höre. Darunter ist sehr viel Hardcore/Screamo und Postrock, grundsätzlich habe ich aber offene Ohren für sämtliche Musikrichtungen – außer Bockmist wie Schranztechno und Schlager oder so…
Da ich mich ob der Fülle an Alben echt schwer tue mit „All-Time Favourites“, liste ich hier meine aktuellen Lieblingsplatten auf (Stand: 15. März 2016) – und versuche das regelmäßig zu aktualisieren:

  • yndi halda – Under Summer
  • Pinkshinyultrablast – Grandfeathered
  • Basement – Promise Everything
  • Kokomo – Monochrome Noise Love
  • FJØRT – Kontakt

 

Tom – der Dodo Dude (wahlweise auch Don Dodo)

don-dodoIch bin der Dodo Dude (wahlweise auch Don Dodo) und gefühlt so alt wie der Dodo selbst. Wobei ich gelegentlich dann doch lebe. Am liebsten unter der Einnahme verbotener Narkotika und natürlich im Paralleluniversum der Musik. Es gibt eigentlich nichts was mich so lebendig macht wie das hören von guter und intensiver Musik. Sei es jetzt beim Platten drehen, Tapes aufnehmen oder bei guten Konzerten. Ich habe vor einem knappen Vierteljahrhundert die Konzertagentur Trinity gegründet, die inzwischen um die 600 Shows im Jahr macht und uns letztlich wirtschaftlich die Möglichkeit gegeben hat, den Dodo Beach Plattenladen vor drei Jahren zu eröffnen. Auch wenn es schwieriger, teurer und anstrengender als erwartet war, bereue ich keinen einzigen Tag mit dem Dodo. Interessant ist vielleicht noch zu erwähnen, dass ich schon Anfang der Achtziger meinen ersten Plattenladen betrieben habe und es kaum fassen kann, dass wir heute mehr Vinyl verkaufen als damals. Eine beste Platte oder Band aller Zeiten habe ich leider nicht für Euch, aber es gibt geliebte Songs von genialen Musikern. Praktisch jede Woche findet ihr hier im Blog meine Mixtapes als Spotify- oder Mixcloud-Playlist.

Rock on, Dodo Dude.

Julia

Im Jahre 2012 hat es mich von der heilen Welt der Kleinstadt ins große Berlin verschlagen. Wurde sicherlich schonmal erzählt die Geschichte: nach langem und brotlosem Studium der Germanistik, Skandinavistik und Musikwissenschaften und diversen Jobs und Praktika in der Musikbranche (unter anderem Glitterhouse, Universal, jpc) stellte ich fest, dass Bürojobs nicht so mein Ding sind. Zumindest nicht für jetzt. Die Musikbranche allerdings schon, also schlug ich den weiteren Weg dorthin ein, wo ich wohl insgeheim immer schon hinwollte: Zwischen Plattenregale.

Der Dodo existierte gerade erst ein halbes Jahr als ich mich dort zum ersten Mal umsah, damals konnte ich mir kaum vorstellen irgendwann hinter diesem Tresen zu stehen. Und dann ging es doch ziemlich schnell. Eine Bewerbung, ein Anruf, ein Gespräch. Und nun trinke ich mein Feierabend-Bier schon seit fast 3 Jahren am liebsten hinter und vor dem Tresen mit einer guten Platte im Hintergrund. Die anderen Dodos würden jetzt behaupten, ich würde ja sowieso nur Ty Segall auflegen – und dass ich nur Streifenshirts trage. Aber die Welt ist eben nicht nur schwarz-weiß (gestreift). Zwischen Ty Segall und den Thee oh sees habe ich eine Menge Platz für Singer-/Songwriter, Britpop, Garage, Soul, Psych und Punk – natürlich am liebsten laut und sehr oft auch live.

Mit zum Strand kommen im Moment:

  • Thee oh sees – Thee Hounds of the foggy notion
  • Night Beats – Who sold my generation
  • Wavves/Cloud Nothings – No life for me
  • Amen Dunes – Love
  • Ty Segall – Goodbye Bread
  • Shannon and the Clams – Dreams in the Rat House
  • Rodriguez – Cold Fact
  • Kevin Morby – Still Life

Der schüchterne Rest der Dodos

Da der Dodo bekanntermaßen ein scheues Wesen ist, dauert es noch ein wenig bis auf dieser Seite alle Dodos vorgestellt werden. Wenn ihr es nicht erwarten könnt und alle Dodos einmal in freier Wildbahn erleben möchtet, kommt uns im Plattenladen besuchen. Dort ist der Dodo auch nicht ganz so scheu und lässt sich – wenn ihr Glück habt – sogar gerne mal in angeregte Vinylgespräche verwickeln.